Infektneigung - Infektanfälligkeit

„Der Keim ist nichts, das Milieu ist alles!“

 

Mit dieser Aussage fasste der französische Mediziner und Physiologe Claude Bernard die Ergebnisse seiner 40jährigen Forschungsarbeit zusammen. Obwohl seitdem über 150 Jahre vergangen sind, hat dieser Satz nichts an Aktualität eingebüßt. Immer mehr bestätigt sich in der Ganzheitsmedizinischen Praxis, dass uns die sogenannten Infektionskrankheiten wie Schnupfen, Husten, Halsentzündungen und Grippe nicht schicksalshaft überfallen und wir sie deshalb „abwehren“ müssen. Durch unsere Lebensweise und unsere Lebenshaltung bereiten wir den Boden, auf dem sich diese Krankheiten entwickeln. Falsche Ernährung, schlechte Atmung, hektische Betriebsamkeit ohne Rhythmus und innere Gelassenheit, das „Wichtignehmen“ der eigenen Unersetzlichkeit, negative Gedanken und Überzeugungen führen zu einer Übersäuerung des Körpers und erzeugen das Milieu, in dem Viren, Bakterien oder Pilze überhand nehmen und Entzündungsreaktionen zur Schadensbegrenzung auslösen.

 

Gerade jetzt im Herbst, wo durch den raschen Wechsel von spätsommerlicher Wärme und herbstlicher Kälte und Nässe, sowie durch überheizte und vielleicht schlecht gelüftete Räume unsere Schleimhäute in Rachen, Nase und Bronchien geschwächt sind, werden wir - wenn unsere Körper nicht genug gereinigt sind – „anfällig“ für sogenannte Infektionskrankheiten. Doch nicht jeder Schnupfen, Husten oder virale (grippale) Infekt ist eine Erkrankung im eigentlichen Sinn. Man kann beobachten, dass diese Reinigungen und Umwandlungen häufig im Rahmen von Entwicklungsschritten geschehen, weil Altes entsorgt werden muss, um Neuem Raum zu geben.

 

Was für die Infektionskrankheiten gilt, lässt sich aber auch auf die „Zivilisationskrankheiten“ umlegen: wir kreieren selbst die Umstände, die dann zu degenerativen Schädigungen der Organe führen. Durch die Überbetonung des „Machens“ und „Tuns“ und fehlender Übereinstimmung des Denkens mit unserem Innersten Wesen, unserem Herzen, leiden Herz und Gefäße, sie verhärten und geraten unter (Hoch)Druck. Hier würde die Rückkehr zu einem einfachen und naturverbundenen Leben, in dessen Mittelpunkt die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Beziehung zur Natur stehen, den notwendigen Ausgleich bringen.

 

Jeder von uns kann das Milieu in seinem Körper und in seinem eigenen persönlichen Umfeld beeinflussen, so dass jeder selbst zu seinem eigenen Arzt und auch zum Heiler seiner Umwelt werden kann.

Jugendgesundheit - Es geht uns alle an!

„Die österreichischen Jugendlichen zählen seit Jahren zu den meistgefährdeten innerhalb der OECD-Länder: Sie liegen, was Alkoholmissbrauch, Rauchen und ungesunde Ernährung betrifft, im traurigen Spitzenfeld. Aber auch chronische Erkrankungen, Rückenprobleme, psychische Auffälligkeiten und Verhaltensstörungen, Symptome von Essstörungen und Übergewicht nehmen bei österreichischen Jugendlichen zu.“– so lautet die Presseinformation der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde vom 25. Februar 2013 - doch was können wir dagegen tun?

 

Das Thema Jugendgesundheit (körperlich, geistig und seelisch) geht uns alle an – auch wir haben diese sensible Wachstums- und Entwicklungsphase einstmals durchlaufen; so sollte es uns nicht schwer fallen, Zugang und Verständnis für die Nöte und Bedürfnisse der jungen Generation in dieser Zeit zu entwickeln.

 

Leider verschlechtert sich die  Ernährungssituation der Jugend durch ein ungesundes Nahrungsangebot in Schulkantinen (Mikrowelle!) und mangelnder Aufklärung über gesunde Ernährung in den Schulen. Die Elektro-stress-belastung durch Handy-Dauergebrauch, WLAN, Laptop & Co steigt rapide an – Folgen, die heute in ihrem Ausmaß bei weitem nicht abschätzbar sind (Störungen des Hormon-, Nerven und Immunsystems, gestörte Zell-zu-Zell-Kommunikation, Verhaltensstörungen, psychische Erkrankungen und Krebs etc.)!  Virtuelle Welten und „soziale Netzwerke“ im Internet  werden für viele zum Ersatz für das wirkliche Leben, Freundschaft und Kommunikation. Gerade in dieser Periode der Suche nach der eigenen Identität und dem Sinn des Lebens, sind Jugendliche besonders anfällig für Süchte aller Art (Alkohol, Rauchen, Drogen, Spielsucht etc).

 

Jugendliche neigen dazu Krankheitssymptome und gesundheitliche Gefährdungen zu unterschätzen. Meist fehlen gerade in dieser Phase der Ablöse aus dem Elternhaus Vorbilder und Vertrauenspersonen, an die sie sich mit Fragen in Bezug auf  Gesundheit, aber auch Pubertätsentwicklung und Sexualität wenden können. Das heißt jedoch nicht, dass vonseiten der jungen Menschen kein Interesse dafür bestünde: Befragungen von Jugendlichen haben gezeigt, dass Themen wie „Bewegung und Ernährung“, „Schutz von Wasser und Luft“, „Umwelt und Klimawandel“ für sie wichtig sind (Kinder-Umwelt-Gesundheits-Aktionsplan), und dass sie sich einen besseren Zugang zu Gesundheitsinformationen wünschen.

 

Nur durch das Gespräch „auf Augenhöhe“ lässt sich eine Vertrauensbasis aufbauen. „Begegnung schafft Verantwortung. Miteinander reden erzeugt Beziehung. Und Beziehung entwickelt sich dort, wo wohlwollende Aufmerksamkeit besteht.“ formuliert die Pyschotherapeutin Sigrun Eder in der Ärzte Woche am 4. April 2013. Schlaues Reden, Moralisieren und Belehren ist hier fehl am Platz. Gesunder Lebensstil auf allen Ebenen (physisch, emotional und im Denken) sollte von uns Erwachsenen vorgelebt werden – nur wer authentisch ist und ein ehrliches Interesse am Wohl der Jugend zeigt, wird auch ihr Vertrauen und ihre Kooperation gewinnen.

Impfen & Selbstverantwortung

Impfungen beruhen auf einer künstlich erzeugten Infektion (meist mit mehreren Erregern gleichzeitig – was in der Natur nicht vorkommt), die uns durch die Bildung von Antikörpern gegen die jeweiligen Erkrankungen immun machen soll. Normalerweise führt der Kontakt mit Infektionserregern nur unter bestimmten Bedingungen zur Erkrankung. Ist unsere Lebensenergie stark und sind wir in körperlich-emotionaler Balance bleiben wir unversehrt oder erkranken nur leicht.

 

Bereits in den ersten Lebenswochen ihres Kindes werden Eltern mit der Impffrage konfrontiert. Gerade für Kinder ist es wichtig, dass sie ihr Immunsystem gemäß einem natürlichen Lebensrhythmus entwickeln können(„Kinderkrankheiten!“). Das kindliche Nervensystem ist bei Geburt noch unreif, den Nerven fehlen die schützenden „Myelin“-Hüllen und die Blut-Hirn-Schranke – eine Schutzbarriere gegen Giftstoffe und Krankheitserreger – ist noch sehr durchlässig. Daher bleiben Schädigungen durch Impfungen oft lange Zeit unentdeckt, es kommt eher zu komplexen, schwer fassbaren Störungen wie Krampfanfällen, schrillem Schreien oder „Wegbleiben“, während mit der zunehmenden Ausreifung des Nervensystems in höherem Lebensalter umschriebene, sozusagen „reifere“ Impfkomplikationen wie Gehirn- oder Nervenentzündungen auftreten. (Martin Hirte, Impfen – Pro & Contra)

 

Die für Jugendliche propagierte HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs steht weltweit im Kreuzfeuer der Kritik. Zweifel an Wissenschaftlichkeit und Ethik durch ungenügend gesicherte Datenlage und aggressive Marketingstrategien der Impfstoffhersteller – auf dem 8. Weltkongress für traditionelle und alternative Medizin, Komplementär- und Quantenmedizin im September des Jahres in Lima, Peru wurden diesem Thema gleich 2 fundierte Referate gewidmet ! – haben zu großer Verunsicherung geführt.

 

Geimpft wird meist aus Angst – aber Angst ist ein schlechter Berater und die besten Mittel gegen Angst sind Selbstverantwortung, Information und die Befreiung aus Ignoranz. In Zeiten des Internets und der Vernetzung ist Information für alle Menschen leicht verfügbar und Erfahrungen können ausgetauscht werden. Wer sich gut informiert und die Verantwortung für die eigene Gesundheit übernimmt, trifft die besseren Entscheidungen und wird so zu seinem eigenen Arzt und Heiler.

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